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News, Infos, Ankündigungen:
27. Mai 2010
Kulturprotest am 15.06.2010 in Rendsburg Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein ruft zu einem Kulturprotest am 15. Juni 2010. Die Demonstration findet um 11.00 Uhr vor dem Landestheater in Rendsburg statt. Auf der Veranstaltung sprechen u.a. Dr. Jörn Klimant, Aufsichtsratsvorsitzender des Landestheaters, und Rolf Teucher, Vorsitzender des Landeskulturverbandes.
25. April 2010
Schleswig-Holstein: Kürzungen des Landeshaushalts im Bereich Kultur Stellungnahme der Kulturpolitischen Gesellschaft, Landesgruppe Schleswig- Holstein Die Landesregierung legte - allerdings nur als „(unveröffentlichte) Anhörungsfassung“ - im Jahr 2007 ein Kulturkonzept vor. Ziel war es, sowohl den Stellenwert, den Kulturpolitik in Schleswig-Holstein hat, wie auch die (zukünftigen) Themen und dazugehörigen Maßnahmen, die im Zentrum ihrer Kulturpolitik stehen, zu dokumentieren. Die Landesregierung wollte mit dem Kulturkonzept auch die Kommunen und Gebietskörperschaften auf diese Weise einladen, die gemeinsame Verantwortung für die Kultur weiterzuentwickeln. Eine Fortschreibung, verbunden mit einem Umsetzungsbericht, sollte in jeder kommenden Legislaturperiode vorgenommen werden.
15. April 2010
Protestkampagne des Landeskulturverbands Schleswig-Holstein Das Land Schleswig-Holstein kürzt mitten im laufenden Jahr 2010 die finanzielle Förderung für die Mehrheit der kulturellen (Bildungs-) Einrichtungen, wie z.B. den Erwachsenenbildungsstätten, der kulturellen Jugendbildung, den soziokulturellen Zentren, den Musikschulen und Volkshochschulen, den freien Theatern, dem Landesmusikrat mit dem Landesjugendchor, dem Landesjugendorchester und dem Landesjugendjazzorchester, den Literaturhäusern und -vereinen und anderen Kultureinrichtungen um durchschnittlich 10 Prozent.
03. Dezember 2009
Lob für engagiertes Kino Kleine Kinos und großes Engagement - Ministerpräsident Peter Harry Carstensen will mit dem Kinopreis Schleswig-Holstein die Arbeit der Programmkinos im Land und auf dem Land würdigen und unterstützen, ihnen mehr Aufmerksamkeit geben sowie die Filmlandschaft noch stärker profilieren. Außerdem will er die Kinobetreiber ermutigen, ambitionierte Programme umzusetzen. "Das geht nur mit starken Kinos und starken Inhalten", erklärte der Landesvater. Bundesweit gebe es eine Million Beschäftigte und die Kinokultur habe einen Umsatz von 132 Milliarden Euro. Doch nur zwölf Prozent der Kinosäle in Deutschland seien Programmkinos - Tendenz fallend, so Carstensen. Umso mehr komme den engagierten Kinobetreibern eine herausragende Bedeutung zu.
26. November 2009
Kulturpolitik trotz Krise – Was ist zu tun? Erklärung der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. anlässlich der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. November 2009 in Bonn Gefährdung der kulturellen Infrastruktur Die Vielfalt und Qualität der öffentlichen und privaten kulturellen Infrastruktur in Deutschland ist durch die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise bedroht. Bedingt durch Steuerausfälle und steigende Belastungen stehen immer mehr Kommunen vor dem Problem, ihre laufenden kulturellen Aufgaben nicht mehr im gewohnten Umfang und in ausreichender Qualität wahrnehmen und finanzieren zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass finanziell angeschlagene Kommunen von den Aufsichtsbehörden zu Einschnitten in die vermeintlich »freiwilligen«, gesetzlich nicht gesicherten Aufgaben aufgefordert werden. Solche Einsparungen führen häufig zu irreparablen Schäden in der kulturellen Infrastruktur. |
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