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News, Infos, Ankündigungen:
03. Februar 2012
Kulturbildung ist ein Lebensmittel für das ganze Land Anke Spoorendonk SSW zu TOP 37 & 57 Zukunft des Landestheaters + Bericht zur Lage der Soziokultur und der freien Theater Unser Berichtsantrag ist erst einmal der Tatsache geschuldet, dass der Kulturminister dieses Landes Anfang des Jahres zum einen den Plänen eine Abfuhr erteilte, in Schleswig mit Hilfe des Landes ein neues Theater zu bauen, zum anderen das Schwarze-Peter-Spiel fortsetzt, das er seit gut einem Jahr spielt: Das Land ist nicht zuständig für die überwiegend kommunal ausgerichtete Theaterstruktur Schleswig-Holsteins, lautet der Tenor. Formaljuristisch mag das sogar stimmen, aber kulturpolitisch betrachtet ist diese Einstellung nicht mehr und nicht weniger als ein Armutszeugnis. Damit meine ich nicht, dass das Land zu allen Wünschen aus Schleswig ja und amen sagen sollte. Ich erkenne aber nicht einmal ansatzweise den Willen des Ministers, konzeptionell zu denken oder zu sehen, ob ihm der Hut eines verantwortlichen Kulturministers überhaupt noch passt.
02. Februar 2012
Soziokultur und freie Theater spielen wichtige Rolle... In ihrer Rede zu TOP 37+57 (Zukunft des Landestheaters) sagt die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Kirstin Funke: „Die Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins ist vielfältig; und wie wir aus dem letzten Bericht der Landesregierung zur Kulturwirtschaft des Landes erfahren haben, besteht die landesweite Kultur nicht allein aus staatlich geförderter Kultur. Auch die freien Theater spielen eine wichtige Rolle.“ Aus dem finanziellen Blickwinkel heraus dürfte sich an ihrer Lage nichts geändert haben, da die Förderung vom Land für das Jahr 2011 in gleicher Höhe wie im Jahr 2009 erfolgt und im Jahr 2012 auf derselben Höhe angesetzt sei, erklärt Funke.
02. Februar 2012
Wo die Sonne der Kultur niedrig steht Heinz-Werner Jezewski [DIELINKE] zu TOP 37 und 57 Zukunft des Landestheaters + Bericht zur Lage der Soziokultur und der freien Theater: Vielen Dank, Frau Präsidentin. - Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Minister, ich vermute, auch Sie haben Ihren Karl Kraus gelesen. Der von mir sehr geschätzte Schriftsteller hat ja einmal gesagt: Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen sogar Zwerge lange Schatten. Lange Schatten wirft diese Landesregierung eindeutig. Aber denken Sie daran, wenn die Sonne heute niedrig steht, dann ist sie morgen untergegangen, und von Ihrem Schatten ist dann nichts mehr da. Ich glaube, was das bedeutet, werden Sie am 6. Mai spätestens zu spüren kriegen. Ich will nur kurz, wirklich nur kurz, auf die Soziokultur eingehen.
01. Februar 2012
Freie Bühnen sind unverzichtbar für die Kulturlandschaft! Hans Müller SPD-Landtagfraktion zu TOP 37 und 57 Zukunft des Landestheaters + Bericht zur Lage der Soziokultur und der freien Theater Der deutsche Kulturwissenschaftler Hermann Glaser forderte schon in den siebziger Jahren, dass jegliche Kultur Soziokultur sein solle. Das mag heute geradezu banal klingen, war damals aber ein notwendiger Weckruf. Bedingt durch die Erfahrungen des Naziregimes, das Kultur als Vehikel zur Systemstabilisierung nutzte. Der Sozialdemokrat Hermann Glaser forderte eine Kulturpolitik, die über die Förderung von Museen und Konzerthallen hinausging und sich als Teil einer umfassenden Gesellschaftspolitik verstand. Es war in erster Linie die Kulturpolitik der SPD, die in den siebziger Jahren diesen Impuls aufnahm. Diese freundliche wie realistische und zutreffende Einschätzung stammt übrigens von der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V.
01. Februar 2012
Verknüpfung des Alltagslebens der Menschen mit Kunst und Kultur Wilfried Wengler CDU-Landtagfraktion zu TOP 37 und 57 Zukunft des Landestheaters + Bericht zur Lage der Soziokultur und der freien Theater Heute beschäftigen wir uns mit zwei kulturellen Themen, die vor dem Hintergrund finanzieller und konzeptioneller Probleme durchaus miteinander in Verbindung zu bringen sind. Allerdings ist zu bedauern, dass durch die gemeinsame Behandlung eine ausführliche Debatte kaum möglich erscheint. Ich hoffe daher, dass es uns gelingt, im Bildungsausschuss den einzelnen Bereichen die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.
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© 2008 LAG Soziokultur Schleswig-Holstein e.V. | ![]() |
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