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Die LAG Soziokultur e.V. informiert zu den Auswirkungen der Coronakrise:

Soziokulturelle Zentren sind massiv durch die aktuellen behördlichen Anordnungen/ Schließung des gesamten Kulturbetriebes im Lande betroffen.

Sie können derzeit, wie andere Kultureinrichtungen auch, keinerlei Einnahmen in den Bereichen Veranstaltungen, Gastronomie und Vermietung erzielen. Dieser „Eigenerwirtschaftungsanteil“ macht aber 50 % und mehr der Gesamteinnahmen der Zentren aus.

Tagesaktuelle Informationen zur Coronakrise sind auf der Website der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. eingestellt, siehe Link >> .

Infos und Adressen unseres Mitgliedes VJKA für Kulturschaffende zur Überwindung der Corona-Krise Link >>

 Ebenfalls massiv betroffen sind Künstlerinnen und Künstler, die mangels Auftrittsmöglichkeiten ihren Lebensunterhalt nicht mehr sicherstellen können. Die LAG Soziokultur e.V. fordert, dass den Künstler*innen trotz „Höherer Gewalt“ eine Ausfallgage von 50% der vereinbarten Gage im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten gezahlt werden darf.

Aktuell bereits geforderte Hilfsprogramme von Bund, Land und Kommunen können den drohenden Konkurs der Zentren verhindern.

Auch die Solidarität und Unterstützung des Publikums ist hilfreich, Verzicht auf die Erstattungsgebühr für zurückgegebene Eintrittskarten und Spende derselben ist eine willkommene Unterstützung.

So hat z.B. auch der LKV Schleswig-Holstein hat unter dem Hashtag #KulturhilfeSH zu Spenden aufgerufen in Höhe von Eintrittspreisen zu Konzerten oder Lesungen, siehe Link >>

Eine Möglichkeit, den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen, bietet das „Kurzarbeitergeld“. Hierzu weitere Infos unseres Bundesverbandes.

Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat das Gesetz „zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“, das Freitag „durchgewinkt“, rückwirkend ab 1.3.2020. Das Gesetz ist zeitlich befristet und gilt bis zum 31.12.2021.

Grundsätzlich sind soziokulturelle Zentren berechtigt, Kurzarbeit anzumelden, wenn 10% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Betriebs von Arbeitsausfall betroffen sind. Ob und wie viel Kurzarbeitsgeld beantragt werden kann, wird die jeweilige Agentur für Arbeit bewerten (aber meistens wie ALG 1, nämlich 60-67% des Nettogehalts).

Arbeitgeber müssen den Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit melden/ anzeigen!, und das so schnell wie eben möglich. Das ist sehr wichtig.

Ein erleichtertes Antragsverfahren ist bei der Agentur für Arbeit noch nicht online. Das wird aber in den nächsten Tagen eingerichtet. Es empfiehlt sich somit, die Seite der jeweiligen Agentur für Arbeit zu beobachten oder bei der Agentur anzurufen oder sich dort online zu registrieren. Dann

Gesetzesneuerungen:

- Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst musste mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.

- Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.

- Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.

- In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Hier sind wichtige Links:

Mitteilung des Ministeriums für Arbeit und Soziales: siehe Link >>

Mitteilung der Agentur für Arbeit bzgl. Der Kurzarbeit während des Corona-Virus: siehe Link >>

Hier ist der Gesetzestext: siehe Link>>

Nicht nur die Kulturveranstalter, auch die Künstler und Künstlerinnen sind in ihrer Existenz von dem Veranstaltungsverbot betroffen. Wer nicht auftritt, kann kein Geld verdienen!

Hier zwei Petitionen zum Thema Auswirkungen der Krise auf die Künstlerinnen und Künstler:

Petition bedingungsloses Grundeinkommen für 6 Monate bei Cange.org Link >>

Zur Petition HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES "#CORONA-SHUTDOWNS". Link >>

 

 

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